Kaffeekolumne

DrinkDochEneMet.

Entgegen meiner sonstigen Herangehensweise, wurden heut weder Google, noch Freunde oder Bekannte befragt, welche Kaffee-Oase als Nächste meinem Kolumnen-Check unterzogen werden sollte. Stattdessen ließ ich mich ein wenig durch Köln treiben und so führte mich meine Kaffee-Nase heute in die Caffé Bar zwischen Chlodwigplatz und Urbierring.

Das Café mit dem fliegenden Schwein als Logo, hat, wie auch das cafecafe in Ehrenfeld, einen tollen Platz. Direkt an einer Straßenecke gelegen und ausgestattet mit tollen Außenplätzen, kann man hier ebenfalls ganz wundervoll das Geschehen auf der Straße beim Genuss einer Tasse Kaffee an sich vorbeiziehen lassen. Aber auch im Inneren versprüht es seinen ganz eigenen Charme. Statt der verbreiteten Wohnzimmer-Anlehnung fühle ich mich hier vielmehr wie in einer zu groß geratenen WG-Küche, die einen hippen Lemonaid-Kühlschrank besitzt und dennoch das Glück hatte, Stuck an der Decke zu erwischen. Alles ein bisschen zusammengewürfelt, aber dennoch einladend.

Der angeklungene Studi-Style wird zudem unterstrichen von den vorherrschenden Preisen für Kaffee und Kuchen. Hierbei liegt die Caffé Bar ein wenig unter dem Durchschnitt und macht es umso attraktiver für eine Runde Studi-Feeling. Klassischer Weise ordere ich mir auch hier einen Milchkaffee und dazu eine Nussecke. Beides schmeckt gut, wenngleich ich gestehen muss, dass ich inzwischen doch ein feines Zünglein für van Dyck und Schamong entwickelt habe und dieser Kaffee leider von keiner der Marken stammt.

Dennoch gibt es einen mehr als überzeugenden Grund, dieses Café besonders zu loben und jedem wärmstens ans Herz zu legen. Denn die Caffé Bar beteiligt sich an der unterstützenswerten Aktion  namens „Drink doch ene met“. Hier kann jeder einen Kaffee, ein Frühstück, ein Stück Kuchen bezahlen und dann einen „Gutscheinzettel“ an die Pinnwand hängen. Dieser kann anschließend von Obdachlosen oder bedürftigen Menschen eingelöst werden. Eine sehr gute Sache, wie ich finde!

Obendrein hat das Traditionscafé, welches seit 1910 belegte Brötchen verkauft, einige Specials auf der Karte, die ihr so sicher noch nicht allzu oft gelesen haben dürftet. Zum Beispiel wird hier eine Kölsche Latte serviert. Was das ist? Entgegen der jecken Gedanken: nichts anzügliches;) Vielmehr verbirgt sich dahinter ein Latte Macchiato im Kölschglas, der weniger Milch als üblich beinhaltet, für alle, die dann doch nicht so viel Latte haben wollen.

Fazit: Tue Gutes und trink dabei noch ´nen Kaffee!;)

2 Kommentare zu „DrinkDochEneMet.

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