MännerLiebelei

Bachelor meets Tinderette.

Ja, ihr Lieben, es geht nahtlos weiter. Nach dem Dschungelcamp folgt nun direkt Fremdschämorgie Nummer zwei des Jahres: Der Bachelor. Oder sollte ich sagen, der Bitchelor? Immerhin hat es sich als unumschriebenes Gesetz erwiesen, dass es im Laufe der Staffel definitiv zu einem Zickenkrieg kommen wird und Monsieur nie die Finger stillhalten kann und am Ende doch mal bei fast allen Damen Hand anlegt.

Well, that’s the game.

Erstaunlich finde ich nur immer wieder, welche unübertreffliche Euphorie die Damen direkt an den Tag legen. Vor allem, wenn es um die erste Begegnung zwischen Bachelor und den Mädels geht. Als ob sowas außerhalb des TV-Kosmos jemals passieren würde… vielleicht sollten sich Tinder und Zalando hierbei mal für einen TV-Spot absprechen. In etwa dieses Bachelorbild würde man(n) sich doch schließlich bei jeder Dame wünschen, nicht wahr?

Nun, wie dem auch sei. Im Grunde genommen ist das Experiment Bachelor ja auch nicht vollkommen verkehrt, denn es berücksichtigt einen Aspekt, den wohl jeder Tinder-Nutzer grundlegend ausblendet. Ganz gleich ob die anfängliche Euphorie der Damen echt oder gespielt ist – schlussendlich geben 99% der Kandidatinnen den Christians, Pauls und Sebastians eine Chance. Sie geben ihnen die Möglichkeit, sich näher kennen und auf diesem Wege schätzen und lieben zu lernen. Eine Essenz, welche wohl auch unserer ignorieranten Datingwelt auf dem Smartphone guttun könnte.

Es bleibt auf jeden Fall spannend, was die neue Staffel Bachelor alles bringen wird. Einschlägige Nachrichtenportale werden es uns verraten.

 

7 Kommentare zu „Bachelor meets Tinderette.

  1. „Erstaunlich finde ich nur immer wieder, welche unübertreffliche Euphorie die Damen direkt an den Tag legen.“

    Mich erstaunt das nicht. Denn es ist ein Kampf darum, IN DER ÖFFENTLICHKEIT – also wirksam gegenüber allen Männern, die zuschauen und in der Zukunft sich für die Kandidatinnen interessieren könnten – zu beweisen, daß die jeweilige Kandidaten dem Ideal der Frau am stärksten genügt und auf diese – wie üblich fast magische Weise – auf den Bachelor wirkt und KAUSAL seine Neigungen zu sich herüber zieht.

    Um die Person des Bachelor geht es gar nicht, der ist doch nur ein Mittel zum Zweck. In Wahrheit geht es um eine Produktwerbung, die das ganze Leben ber Jahrzehnte beeinflussen kann. Und das Produkt die die Frau als Frau, als Wertanlageobjekt für Männer, das zu bekommen für Männer den Einsatz ihres ganzen Lebens lohnt.

    Das ist die Sicht dieser Frauen. Kaum Mann sieht das so – bis auf die untere Etage vielleicht, die glauben weiterhin, daß Frauen wertvoller sind als Männer.

    „In etwa dieses Bachelorbild würde man(n) sich doch schließlich bei jeder Dame wünschen, nicht wahr?“

    Nein. Männer zahlen bei solchen Frauen nur drauf. Was sollte daran für Männer wünscheswert sein?

    Über die Natur dieses posts bin ich mir unsicher. Ich bin von jule_blogt eine Menge Propaganda gewohnt, deren Ziel es ist, die wahren Verhaltensweisen und Verhaltensgründe von Frauen gegenüber Männern zu verschleiern und irgendwelche verquasten Legenden über die angeblich, undurchsichtigen und widersprüchlichen Gefühle der Frauen als Handlungsgründe zu verbreiten.

    Wie ist das in diesem Fall?

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