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You are wanted.

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Ich lebe digital. Wir alle tun es. Vielleicht hinterfragen wir es auch, aber können wir wirklich noch aus unserer Haut? Ist die Koexistenz im Netz nicht vielmehr Realität geworden als unsere analoge Welt?

Gestern war ich gemeinsam mit einer Freundin bei der Premiere von „You are wanted“. Worum es sich dabei handelt, muss man in Berlin vermutlich keinem mehr erklären, denn hier hat Amazon mehr als gute Arbeit geleistet. Die Stadt hat sich in den vergangenen Tagen zu einer großen Leinwand von Matthias Schweighöfer transformiert. Und alle Welt stellt sich die Frage: Zu Recht?

Als ich die Karten gewann, schrieb ich meiner Freundin, dass ich mir die Serie wohl anders nie angeschaut hätte. Action, Thriller oder auch Psycho-Spielchen sind nicht mein Genre. Zumindest keines, welches ich freiwillig sehen würde. Impulsgeber war in diesem Fall ganz klar das Ensemble. Ich mag deutsche Filme und ihre Schauspieler und so war ich mehr als neugierig auf die Premiere.

Diese Serie hält uns einen Spiegel vor. Einen grausamen, gruseligen Spiegel, der uns mehr als nur zum nachdenken anregt. Logisch, es ist ein Extrem. Aber wer kann uns versprechen, dass dieses Extrem nicht Realität werden kann? Eine Stadt abschalten, Identitäten hacken, jemanden psychisch vollkommen brechen. „You are wanted“ ist kein leichter Toback. Es macht Angst und wie ich finde, ist es nur wichtig, diese Angst fiktinonal zu spüren. Die Frage, die man sich am Ende stellt ist wohl stehts die selbe: Was kann und sollte ich ändern? Ich habe noch keine richtige Antwort auf diese Frage. Nur weiß ich, dass ich auch die weiteren Folgen sehen möchte und dies auch jedem Skeptiker Schweighöfers empfehlen kann.

4 Kommentare zu „You are wanted.

  1. Welche Serie hast du geschaut? 😉 Ich habe gerade mal 2 Folgen geschafft und mich wirklich gelangweilt… furchtbare Inszenierung, langweilig, erzählte Story. Aber Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden. Bingewatching ist mein Ding, aber hier leider absolut nicht…

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    1. Vollkommen gerechtfertigt, deine Kritik. Denn wie geschrieben: ich bin normaler Weise kein Fan von solch einem Genre und möchte mir damit auch nicht anmaßen selbiges zu beurteilen. Ich finde es nach wie vor spannend – die Thematik und auch die Umsetzung, und vielleicht auch, weil ich es im Kino schauen durfte… 😉

      Gefällt 1 Person

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