Mamaleben.

MONK{i} Mama: Bestens Vorbereitet.

Zugegeben, in vielerlei Momenten des Alltags kann ich wirklich ein kleiner Monk sein. Dinge haben eine klare Ordnung, werden präzise vorbereitet und der Überblick ist stets gewahrt. Es erscheint folglich nur logisch, dass ich auch in Sachen Baby direkt ein entsprechendes „Klemmbrett“ parat hatte, welches bereits in der Schwangerschaft sehr ausgiebig mit Listen und Häkchen bearbeitet wurde.

Windeln sind im Angebot? Dann kauf ich doch einfach schon mal welche! Auch wenn das kleine Wesen in mir erst die Größe einer Birne erreicht hat und uns vermutlich noch mehr als genug Zeit bleiben würde. Aber Platz im Keller haben wir ja schließlich auch jetzt schon dafür.

Babykleidung per Kleidertausch erwerben? Prima! Aber warum nur Größe 56 mitnehmen, wenn es auch so niedliche Teile in 62 gibt und ich vermutlich in den ersten Monaten mit Baby ohnehin nicht dazu kommen werde, auf einem Flohmarkt oder Tausch vorbeizuschauen?!

Ihr merkt schon, worauf das hinaus lief… aber keine Sorge, wir leben hier deshalb keineswegs in einem Kartonlager. Vielmehr sind wir gut sortiert und haben trotzdem hier und da in den letzten Wochen mit Baby einige Defizite aufgezeigt bekommen. Weshalb mein Monk{i}-Business wohl schlussendlich noch einen recht sozialverträglichen Rahmen einhalten sollte.

Ein Rahmen, an dem ich euch heute gern ein wenig teilhaben lassen möchte und fünf praktische Tipps für eure „Baby-Ausstattung“ teilen möchte, welche eurer Familie gewiss an der ein oder anderen Stelle gutes Geld sparen werden:

Tipp Nr. 01: Baby-Essentials aus zweiter Hand.

Für mich hat insbesondere durch die Schwangerschaft das Thema Nachhaltigkeit noch einmal mehr an Relevanz gewonnen. Immerhin ist kaum ein Themenbereich so konsumverseucht wie die Babywelt. Begonnen mit unzähligen Pflegeprodukten für Mama und Kind, über superniedliche Baby-Kleidung bis hin zu essentiellen Ausstattungsteilen wie dem Kinderwagen, welcher teils den Preis eines Kleinwagens aufweisen kann. Gefördert durch die Pandemiezeit war zunächst meine Hauptquelle für unsere Ausstattung, nach Abholen diverserer Kisten vom Speicher meiner Eltern, Ebay Kleinanzeigen. Insbesondere in Großstädten ist das ein wahres Schlaraffenland! Aber auch per Versand könnt ihr darüber tolle Teile ergattern.

Wenn es um Kleidung für euren Nachwuchs geht, ist das Portfolio an Möglichkeiten noch einmal größer. Hier könnt ihr neben Ebay auch diverse Apps wie bspw. VINTED nutzen und zudem auf Flohmärkten oder Kleidertausch-Nachmittagen schicke Teile zusammensuchen. Das spart ungemein Geld, ist nachhaltig und zudem das Beste für euer Baby, denn im Gegensatz zu neu gekaufter Kleidung sind gebrauchte Teile schon gründlich durchgewaschen und enthalten gewiss keine Schadstoffe mehr! Solche Veranstaltungen finde ich zumeist am besten über Facebook. Ganz „old school“, aber hierzu wirklich der beste Weg und selbstverständlich werde ich in Zukunft solche Events auch über die Briefkastenliebe-Seite sharen, um euch noch leichter dafür auf dem Laufenden zu halten.

Tipp Nr. 02: Antizyklisches Shopping.

Natürlich gibt es Teile, die man gern neu anschaffen möchte oder welche sich selbst mit großer Mühe weniger gut per Ebay & Co besorgen lassen. Vielleicht mögt ihr das erste Outfit für euren Schatz neu besorgen, wollt einen besonderen Overall oder später Schuhe sowie Unterwäsche & Strumpfhosen, was schlichtweg keine klassischen „Weitergabe-Sachen“ sind. Für all diese Teile empfiehlt sich antizyklisches Einkaufen, denn im Gegensatz zu Erwachsenen, bei denen Kleidergröße und vor allem Trend-Geschmack je nach Saison stark variieren können, sind Kleider für die Kleinen eher zeitlos und größentechnisch auch recht gut planbar. Daher: Auf in den Sale-Dschungel & tolle Schnäppchen für die nächsten Monate geschossen!

Tipp Nr. 03: Apps & Clubs.

Ja, inzwischen haben sie alle eine{n}. Ob Lidl, dm, Rossmann, Kaufland oder Müller. Alle gängigen Einkaufstempel bieten inzwischen Apps an, mit denen ihr am Ende wirklich gutes Geld sparen könnt! Bspw. bekommt ihr bei Rossmann regelmäßig 10%-Gutscheine, bei dm durch die Babywelt immer wieder Prozente auf selbige Artikel oder sogar Gratis-Artikel ab einem kleinen Einkaufswert bei Supermärkten wie Lidl oder Netto. Der Markt kennt keine Grenzen und sicherlich gilt es nach eigenem Bedarf zu schauen, was wirklich Sinn ergibt, aber einen individuellen Check dessen solltet ihr auf jeden Fall wagen! Schließlich haben Eltern- & Kindergeldzahlungen ihre Grenzen, weshalb ein bewusstes Einkaufen nur wahrlich helfen kann, die Kosten für Windeln & Co ein wenig im Rahmen zu halten.

Nebst der populären Apps gibt es zudem von vielen Anbietern auch einen Babyclub, für welchen ihr euch anmelden könnt. Das ergibt bei vielen Märkten ebenfalls Sinn, denn auf diesem Wege bekommt ihr attraktive Gutscheine sowie nützliche Gratisprodukte wie Trinkflaschen, Windelproben, Badetücher, Cremes usw. ! Kleiner Tipp: Schaut euch aber teilweise vorher an, was man euch als Willkommensgruß schenken möchte, da es teilweise auch praktisch sein kann, bis zur Geburt des Kindes zu warten, um vielleicht das schönere Goodie zu erhalten.

Tipp Nr. 04: Schreibt eine Liste.

Mein Lieblingsthema. Aber in der nachfolgenden Form werdet auch ihr gewiss zu großen Listen-Fans, denn es wird euch viel unliebsames ersparen & ich kann zudem eines versprechen: DIESE Liste macht Spaß!

Eins vorab: Zur Geburt werden euch sehr viele Menschen etwas schenken wollen. Und hierbei rede ich nicht nur von Familie & Freunden, nein, zu solch einem Anlass haben plötzlich auch die entferntesten Bekannten große Freude am Schenken. Das ist ungemein herzlich, aber kann bedauerlicherweise auch schnell in einem Berg aus Kuscheltieren & Babysocken münden. Um diesem Wahnsinn einen etwas geordneteren Rahmen zu verleihen, kann es überaus nützlich sein, eine kleine Liste zumindest mit dem engen Kreis zu teilen. Diese könnt ihr bspw. direkt bei Amazon erstellen oder ihr nutzt eine frei befüllbare Wunschliste, wie sie zum Beispiel von MyWishlist angeboten wird.

Dort könnt ihr jegliche Shops verlinken, die gewünschten Produkte kommentieren und jeder, der Zugriff auf die Liste erhält, kann ohne Anmeldung per Häkchen euren Wunsch als erfüllt markieren. Zudem wissen die Schenkenden auf diesem Wege einmal mehr, dass ihr Present auf jeden Fall genutzt wird und am Ende nicht das dritte Badethermometer ist, welches in irgendeiner Schublade verstauben wird.

Für uns war dieses Tool ungemein praktisch und wird gewiss noch für weitere Anlässe genutzt werden. Ach ja, und am Ende gab es tatsächlich nur drei Stofftiere geschenkt 😉

Tipp Nr. 05: Versicherungs-Check.

Schon weit bevor ihr im Abenteuer Familie so richtig versinkt, ist es ungemein wertvoll, eure Krankenversicherung einmal auf Schwangerschafts- und Familienfreundlichkeit zu prüfen. Denn wenngleich viele von den großen Versicherern mit tollen Versprechen werben, am Ende steckt der Teufel im Detail und kann euch bei klugem Wechsel einiges an Geld sparen.

Meine Informationsquelle zu Beginn meiner Schwangerschaft war die Liste von Focus, auf Basis welcher ich für mich eine gute Wechsel-Entscheidung treffen konnte. Das hat sich durch diverse Bonus-Zahlungen sowie Übernahme von zusätzlichen Untersuchungen bereits mehr als bezahlt gemacht, sodass ich euch einen Check wirklich sehr ans Herz legen mag.

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Soweit einmal meine „ersten“ Tipps für euch aus dem Alltag einer kleinen Monki-Mami. Ich hoffe, euch damit ein klein wenig weiterhelfen zu können und freue mich selbstverständlich ungemein über weitere Ergänzungen dessen durch euren Kommentar zum Beitrag!

2 Kommentare zu „MONK{i} Mama: Bestens Vorbereitet.

  1. Möchte noch ergänzen: Die Bring App mit dem Partner nutzen. So kann der Supermarkt und Drogerie Einkauf perfekt organisiert werden. Und man kann sofort in die App schreiben wenn was fehlt.

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