Kaffeekolumne

Fatsch.

Am Wochenende wurde die neuste Kaffee-Lokalität von meiner Freundin Lauri ausgewählt. Da sie zumeist versucht vegan zu leben, fiel die Wahl auf das Café Fatsch in der Josephskirchstraße in Kalk. Ihr lest richtig, Kalk. Mein erster Café-Check auf der „Schäl Sick“ Kölns.

Und gar nicht mal so schlecht. Denn das Café liegt in einer ruhigen Seitenstraße der Kalker Hauptstraße und so kann man hier ganz fabelhaft draußen sitzen und fühlt sich ein bisschen wie auf der eigenen Terrasse. Auch im Inneren schaut es gemütlich aus und ähnelt ein klein wenig dem Wohnzimmerambiente des Café Fridolin, da auch hier ein bunter Mix alter Polster zusammengestellt wurde.

Neben der direkten Kommunikation von freiem WLAN stechen hier vor allem die Preise direkt ins Auge. Tatsächlich erhält man hier wahrlich günstigen Kaffee. Zur Auswahl stehen dazu Soja-, Hafer- und Reismilch, Aufpreis Fehlanzeige. Lauri bestellt einen Cappucino, ich bleibe meinem Klassiker treu und ordere einen Milchkaffee mit Sojamilch. Da mein Besuch im (ebenfalls veganen) Café Hibiskus nur wenige Tage zurückliegt, dürfte ich gut einen Vergleich anstellen können. Zudem ordern wir ein Stück Erdbeerkuchen für Lauri und eine Zitronentarte (im Grunde veganer Quarkkuchen) für mich.

Leider überzeugt mich meine Tarte nicht so ganz und auch Lauri´s Erdbeerkuchen hat ein zu ausgeglichenes Verhältnis von Teig und Erdbeeren. Ein wenig mehr Frucht wäre schön gewesen. Allerdings schmeckt der Kaffee sehr gut! Preis und Geschmack überzeugen in einem unschlagbaren Doppel und übertrumpfen damit ein Stück weit den Kaffee des zuletzt besuchten Café Hibiskus, wo hingegen die (vegane) Kuchenauswahl bestechend war.

Einen sehr schönen Gedanken pflegt das Café Fatsch allerdings, denn hier wird kein großes Geheimnis um die Rezeptur des Kuchens gemacht. Wem´s schmeckt, der soll´s auch daheim nachbacken können und so muss man nur fragen, um eine neue Rezeptidee in das eigene Repertoire aufnehmen zu können. Eine Auswahl der Fatsch-Klassiker findet sich auch auf der Homepage der Kaffeeoase.

Fazit: wenngleich wir vielleicht nicht die perfekte Kuchenwahl getroffen haben, lohnt sich ein Besuch dieses Cafés der Kölner Schäl Sick auf einen Kaffee in jeden Fall!

5 Kommentare zu „Fatsch.

  1. Ich war auch ganz neugierig, was sich hinter „Fatsch“ verbirgt! Das ist ja wirklich nett und eher rar, dass man auf Nachfrage die Rezepte bekommt. Kürzlich war ich bei meinem Lieblingsveganer, bei dem ein Schild hängt „I could tell you the recipe, but then I’d have to kill you“. Och nö, dann lieber nicht, obwohl es mich manchmal schon brennend interessieren würde … 🙂 Liebe Grüße nach Kölle!
    Marion

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    1. ich finde ihre Einstellung auch prima, denn wie uns die Bedienung verriet ist es schlussendlich ja auch: wer backt sich daheim einfach so mal einen Kuchen? Dann geht man doch eher mal ein Stückchen gemütlich irgendwo essen. Und für Geburtstage etc. ist es prima, wenn man den Kuchen nachbacken kann. Denn auch hier ist es ja nun mal so, dass nur die wenigsten einen Kuchen bestellen. 🙂

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