Brieffreundschaft · Kaffeekolumne

KölnKaffeeKreativ.

Ja, die letzte Kaffeekolumne aus Köln habe ich bereits geschrieben. Dieser Artikel jedoch, befasst sich nochmal aus einer ganz eigenen Perspektive mit Koffein und der Domstadt;) Seinen Ursprung fand er in der Feder von Christin, welche zu einem kleinen Round-Up-Post (sechs Fragen an Kölner Blogger aus dem Food-Bereich) aufgerufen hat, an dem ich mich nur allzu gern beteilige.

*Veganer, Vegetarier, Flexitarier, Rohkostler…oder doch Allesfresser? Worauf achtest du, wenn’s um’s Essen geht und warum eigentlich?

Grundsätzlich entscheiden bei mir Bauch und Kopf gleichermaßen. Bin ich unterwegs, so ist es zumeist entweder ein Gelüst oder tatsächlich das „sprichwörtliche“ Auge, welches über den Erfolg eines bestimmten Angebots entscheidet. Da ich mich ohne jegliche Einschränkungen ernähren kann und will, bin ich stets aufgeschlossen und probiere gern Neues aus. Ob extern oder zuhause, grundlegend gilt die Prämisse „Lust“. Und wenngleich ich es sehr schätze, regional zu kaufen und so z.B. meinen Wocheneinkauf über eine Bauerntüte zu erledigen, so muss ich doch gestehen, dass oft auch einfach der Supermarkt um die Ecke siegt. Dieser jedoch, ganz gleich ob Bio oder Standard, ist meine absolute Pilgerstätte, denn ich kann stundenlang einkaufen gehen und mir mit Freude sämtliches Sortiment zu Gemüte führen!

*In welchen Kölner Cafés trifft man dich, wenn du gerade richtig Lust auf ein gutes Stück Kuchen hast?

Wenngleich ich schon einiges Kaffeeoasen besucht habe und mir viele davon wirklich gut gefallen haben, muss ich doch die Leuchte Kaffeebar als klaren Favoriten benennen. Hier kann man einfach zu gemütlich auf einem schicken Ledersofa sitzen und sich bei Kaffee und Kuchen eine Auszeit gönnen.

*Ein gemütliches Abendessen mit Freunden – wo verabredet ihr euch?

In etablierter Blogger-Manier braucht es dafür nicht zwangsweise nur eine Lokation, nein, man kann durchaus Hauptgang, Nachspeise und Absacker auf mehrere Lokale verteilen. Wobei ich fast dazu geneigt bin zu behaupten, dass es zuhause am schönsten und vor allem am gemütlichsten sein kann. Zum Beispiel bei einer „flüssigen Wraprunde“ mit Energizing Soup und leckerstem Bananenbrot als Nachtisch. Dazu meine Herzmenschen auf meiner Küchen-Couch oder auf Balkonien, perfekter geht es nicht!

*Sonntagmorgen, knurrender Magen und nichts im Kühlschrank: Wie löst du das Problem?

Eine sehr hypothetische Frage, denn sowas passiert mir de facto eigentlich echt nicht. Aber gut. A – ich würde mich bei Freunden/ meinen Nachbarn zum Frühstück einladen, B- ich würde mir ein tolles Café zum Frühstücken raussuchen, C – ich würde mich nochmal umdrehen, weiterschlafen und hoffen, dass ich meinen Frühstückhunger für einen leckeren Bestellservice hinten anstellen kann und mir eine Pizza oder Ähnliches bestellen. Letzteres würde im übrigen richtig gut funktionieren, wenn ich zuvor einige Folgen Gilmore Girls geschaut habe, da ich währenddessen IMMER Hunger auf Asiatisch bekomme.

*Was kochst du, wenn’s mal schnell gehen muss?

Pancakes. Eierkuchen, Pfannekuchen, Crepes – wie auch immer man sie betiteln mag. Sie gehen bei mir immer. Denn süß wie auch herzhaft mag ich sie nur allzu gern. Deluxe wird dieses „Gericht“ übrigens mit gekochtem Schinken und Sauce Hollandaise – probiert es unbedingt mal aus!

*Bloggend zum Multimillionär? Von wegen! Warum tust du dir das Ganze trotzdem an?

Weil´s mir schmeckt. Kleiner Spaß, wobei darin auch viel Wahres liegt. Ich esse gern und vor allem, wenn es lecker ist. Warum also nicht darüber schreiben? Und nebst dem Food-Blogger-Aspekt schreibe ich einfach zu gern auf, welche Geschichten mir und Bekannten das Leben so schreibt. Manches ist schlicht und ergreifend einfach zu kurios, um nicht geteilt zu werden. Schlussendlich verbirgt sich dahinter eine sehr große Leidenschaft – zum Schreiben, zum Medium Internet und dafür, etwas eigenes zu erschaffen wie meinen fabelhaften Neologismus der Briefkastenliebe. Und es gibt zu viele Aspekte, für dich sich es doppelt und dreifach lohnt: wundervolle Bekanntschaften, Brieffreundschaften, die aus dem Nichts entstehen und  Einladungen zu Kaffee oder einem Essen, die man vermutlich sonst niemals erhalten hätte:)

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