Kaffeekolumne

Nachgeholt.

EinUndZwanzigMonate. Solange habe ich in Köln gewohnt. Keine Ewigkeit, aber ein wirklich gutes Weilchen, in dem man es hätte eigentlich bequem schaffen können, die wichtigsten Punkte „abzuhaken“.

Weiberfastnacht, Rosenmontagsumzug, Brauhaus-Tour, Dombesichtigung. Check.

Kaffeetrinken bei Van Dyck, Schamong, Heilandt. Näääät.

Nein, hier kann ich keine Haken setzen, denn ich haben es in 21 Monaten nicht zu Heilandt geschafft. Traurig, oder? Darum wurde das nun bei meinem letzten Besuch nachgeholt und mit einem leckeren Stückchen Kuchen ausgiebig im Sunneshing genossen.

Auf ins Belgische Viertel. Hier befindet sich die rustikal-schicke Filiale von Heilandt. Eigentlich wollte ich auf diesem Wege gleich zwei Häkchen machen. Denn Heilandt gehört zu den wenigen deutschen Kaffee-Anbietern, welche eigens gelabelte KeepCups verkaufen. Noch nie gehört? Nun, KeepCup ist eine eigene Marke, welche Kaffee-To-Go-Becher herstellt. Primär in buntem Kunststoff-Farbmix, aber inzwischen auch aus Glas mit schickem Kork-Band. Als kleiner Coffeeholic würde ich gern meinen aktuell (auch schicken, aber eben kommerzielleren) Starbucksbecher gegen einen solchen KeepCup tauschen. Und was wäre da naheliegender als ein kölscher Heilandt-Kaffeebecher?

Nun ja, leider gibt es sie dort bislang nur in buntem Plastik-Mix. Schade also, aber gut, mehr Budget für die Kuchentheke, welche mich direkt anlächelt. Ich bestelle einen Milchkaffee sowie ein Stück vegane Aprikosen-Mandel-Tarte. Beides enttäuscht kein bisschen und schmeckt schlicht und ergreifend fabelhaft. Um ehrlich zu sein, hätte mich alles andere auch maßlos enttäuscht.

Der Haken kann also beruhigt gesetzt werden.

Nun ja, und da wir einmal im Nachhol-Modus sind, ging es ein wenig später auch noch auf ein Eis nach Ehrenfeld. Direkt am Bahnhof findet man dort „Eisfeld„. Allein von außen hat es mich schon zu oft angelächelt und so muss auch das beim besten Sommerwetter einfach noch sein. Und sie haben Pistazien-Eis, was ich nun einfach liebe! Yummi. Ja, es schmeckt, wie es aussieht: einfach umwerfend lecker. ABER Achtung! Pistazie kostet hier 50cent mehr als alle anderen Sorten und wer nicht vor hat, noch einen Aufpreis zu zahlen, der darf seine Waffel auch nicht auf den Stühlen vor der Filiale schlecken. Etwas gemein, wie ich finde.

Aber dennoch: ein deliziöser Nachmittag, dessen Nachahmung ich nur empfehlen kann;)

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